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pflegeberatung vor dem aus – sofort handeln!

update! 7. Mai 2026
Große Freude! Mein Einsatz für den Erhalt der Pflegeberatung war erfolgreich! Politik und Verwaltung haben entschieden: Die Pflegeberatung bleibt, die Stellen werden entfristet, die Finanzierung wird vom Landkreis allein übernommen!  


Wie es dazu kam: Ich habe mich im April diesen Jahres entschieden für eine Fortsetzung der Pflegeberatung in den Familien-Service-Büros in der Grafschaft Bentheim eingesetzt. Ende August drohte das Aus für die Pflegeberatung. Ich forderte: Die drei Stellen müssen jetzt entfristet werden  – die wertvolle Arbeit für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen muss langfristig gesichert werden. Die SPD-Kreistagsfraktion hat einen entsprechenden Antrag an den Landkreis gerichtet.

Konkret geht es um sechs Halbtagsstellen in den Städten Nordhorn und Bad Bentheim sowie die Samtgemeinden Emlichheim, Schüttorf, Neuenhaus und Uelsen. Die Case- und Care-Managerinnen unterstützen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, beraten zu Sozial- und Hilfsleistungen und sind eng vernetzt – von ambulanten und stationären Einrichtungen bis hin zum Ehrenamt. 

Der Nutzen dieser Arbeit ist unbestritten. Das belegt eindrucksvoll eine Studie der Universität Osnabrück. Die Rückmeldungen aus allen sechs Kommunen sind durchweg positiv. Betroffene, Seniorenbeiräte und der Sozialverband Deutschland, Grafschaft Bentheim, sprechen sich klar für eine Fortsetzung aus. Eine Bundesförderung wurde durch Landkreis und Politik im letzten Jahr aktiv angestrebt, ist jedoch nicht mehr fristgerecht zu erwarten und bleibt völlig offen. Es liegt kein Förderbescheid vor.  

Die Mobile Demenzberatung des Mehrgenerationenhauses Senfkorn in Emlichheim wurde im März eingestellt. Ein anerkannt wertvolles Projekt, das einer zu kompliziert gestalteten Finanzierung zum Opfer fiel. Sieben Kommunen und der Landkreis mussten einzeln positive Beschlüsse fassen. Eine wackelige Konstruktion, die gescheitert ist. Der Landkreis hätte die Verantwortung selbst übernehmen können. Im Bereich Pflege durfte kein weiteres wertvolles Angebot entfallen. Wir mussten jetzt handeln und die Pflegeberatung dauerhaft sichern. Nach den neuesten Haushaltszahlen ist die Finanzierung für den Landkreis darstellbar. Mittel aus der Kreisumlage fließen so direkt in Angebote vor Ort zurück, das ist gut investiertes Geld und ein Gewinn für alle. Pflegeplatz-Kosten sind enorm, Fachkräfte sind knapp. Fast die Hälfte der Pflegebedürftigen in der Grafschaft wird durch Angehörige versorgt. Das verdient jede Unterstützung, die wir geben können!